Montag, 15. Dezember 2014

Faulheit für den Frieden

Natürlich führen Faule keine Kriege, viel zu anstrengend.
Wer zu faul ist, sich mit bestimmten Gedanken zu identifizieren, kann alle Menschen verstehen.

Mittwoch, 26. November 2014

Für ein FreihandelsAbkommen mit Russland

Der Nutzen von Freihandel - Theorie und praktische Erfahrungen

Modelle und Wirklichkeit

WirtschaftsWissenschaftler behaupten, dass freier Handel für alle von Vorteil ist. Dies sei mathematisch bewiesen.
Naturwissenschaftler wissen, dass die Mathematik nichts über die reale Welt aussagt. Sie besteht lediglich daran, aus Axiomen Folgerungen zu ziehen. Die Axiome definieren ein Modell, das der Wirklichkeit mehr oder weniger gut entsprechen kann. Dass ein Modell der Wirklichkeit entspricht, lässt sich jedoch nicht beweisen, sondern höchstens widerlegen. Treffen die Vorhersagen nicht zu, so ist das Modell falsch; treffen die Vorhersagen (im Rahmen der Messgenauigkeit) zu, so spricht dies für die Richtigkeit des Modells, beweist sie jedoch nicht.
Im Falle der Wirtschaftswissenschaften gibt es so viele unkontrollierbare (und evtl. auch unmessbare) Parameter, dass sich die Modelle nicht experimentell überprüfen lassen. Daher sind sich die Wirtschaftswissenschaftler nicht einig, sondern es gibt verschiedene Lehrmeinungen.

Die Theorie des Freihandels

Die Theorie geht so: Waren werden dann gehandelt, wenn dies für beide Seiten vorteilhaft ist. Kann z. B. Staat A Produkt P billiger produzieren als Staat B, und umgekehrt B das Produkt Q billiger als A, so ist es für beide günstiger, wenn A P an B liefert und dafür Q erhält.
Dabei ist der Nutzen für beide Seiten umso höher, je unterschiedlicher die relativen HerstellungsPreise in beiden Staaten sind.

Historische Erfahrungen

Wie sehen die praktischen Erfahrungen mit freiem Handel aus? Erhöht er den Wohlstand aller Beteiligten?
Als die Spanier Kontakt mit den Inkas aufnahmen, gab es einen Austausch. Die Spanier gaben den Inkas Glasperlen und erhielten dafür Gold. Offensichtlich war das Ergebnis für die Spanier von Vorteil, für die Inkas jedoch von Nachteil. Dies deutet darauf hin, dass Freihandel für den stärkeren Partner vorteilhaft, für den schwächeren jedoch nachteilig ist, falls die Kräfte sehr ungleich verteilt sind.
Anderes Beispiel: In der Entwicklung der Menschheit kam es früh zum Austausch von Waren und Wissen zwischen verschiedenen Volksgruppen. Der Wissensaustausch folgt anderen Gesetzen als der Warentausch, denn der Wissensgeber verliert das Wissen nicht.
Zwischen ähnlich hoch entwickelten Populationen ist sowohl der Wissens- wie der Warentausch für beide Seiten vorteilhaft.

Schlussfolgerung

Die EU und die USA sind sich in ihrem Warenangebot sehr ähnlich; beide sind technisch hochentwickelte Nationen. Dabei ist die USA Europa militärisch überlegen, ebenso informationstechnisch (die USA überwachen die gesamte europäische Kommunikation, aber nicht umgekehrt). Daher ist von einer weiteren Liberalisierung des Warenaustauschs zwischen der EU und den USA kein Vorteil für die EU zu erwarten.
Deutschland und Russland jedoch sind grundverschieden. Russlands Wirtschaft beruht auf seinen Bodenschätzen wie Erdgas. Hier hat Deutschland großen Bedarf. Ein FreihandelsAbkommen zwischen Deutschland oder der EU und Russland könnte für beide Seiten sehr nützlich sein.

Die FriedensDividende

Sicherheit durch Partnerschaft

Wichtiger als all diese wirtschaftlichen Vorteile ist die erhöhte Sicherheit. Durch die wirtschaftliche ZusammenArbeit wäre ein Konflikt für alle Seiten von Nachteil. Außerdem erhöhen sich die persönlichen Kontakte, mehr Leute lernen die Sprache des anderen Landes, und so erhöht sich das gegenseitige Verständnis. Ein Krieg wird unwahrscheinlicher, die Menschen fühlen sich sicherer.
Auch unter diesem Aspekt wäre ein FreiHandelsAbkommen mit Russland viel wichtiger als eines zwischen der EU und den USA, die ja ohnehin NATO-Partner sind.

Verantwortung übernehmen?

Der Bundespräsident möchte, dass Deutschland mehr Verantwortung übernimmt. Leider scheint er damit WaffenExporte oder gar AngriffsKriege zur "Verteidigung" unserer Interessen zu meinen. Die deutschen Interessen jedoch verteidigen wir am besten, indem wir die wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland ausbauen.

Internationale Verträge

Gerechtigkeit durch Symmetrie

Die Gesetze in einem Staat werden so formuliert, dass sie für alle Bürger gelten. Niemand würde ein Gesetz gutheißen, das besagt: Egon Müller muss Lisa Simpson jeden Monat 23 € bezahlen. Dies wäre willkürlich und ungerecht.
Genauso sollten internationale Vereinbarungen keine Spezial­Regelungen für einzelne Staaten enthalten.
Bei FreiHandelsVerträgen ist es sicherlich möglich, sie universell zu formulieren, so dass derselbe Text für eine beliebige Menge von Staaten eine FreiHandelsZone definiert. Der VertragsText sollte also keine Namen von Staaten oder Währungen enthalten, sondern alle Regeln gelten immer für beliebige StaatenMengen A, B, die dem GruppenVertrag beigetreten sind.
Darüber hinaus sollten alle weiteren Staaten das Recht haben, der FreiHandelsZone zu denselben Bedingungen beizutreten. Denn dies ist ja für alle von Vorteil.

Kooperation geht nur zu ≥ 3

Ein solcher Vertrag könnte leichter in einer Dreier-Gruppe erarbeitet werden. Denn in einer 2-er-Gruppe muss jede Seite versuchen, eine möglichst großen Vorteil zu erlangen. (Wenn beide gleich stark sind, ergibt sich so eine faire Regelung.) Beide Seiten arbeiten also gegeneinander.
Zu Dritt jedoch können alle gemeinsam an einer Lösung arbeiten, die eine faire Regelung für beliebige Staaten darstellt. Sie arbeiten also zusammen.
Alle Staaten der Erde können gemeinsam am Text mitarbeiten, z. B. in einem Wiki.

Transport und UmweltKosten

Denken wir einmal als Weltbürger und fragen uns, was ist für die Menschheit besser? WarenTransporte sind ökologisch und ökonomisch günstiger, wenn sie über kurze Distanzen erfolgen.
Distanz
Berlin-Moskau1608 km
Berlin-Washington6711 km

Auch unter diesem Gesichtspunkt ist FreiHandel mit Russland vorteilhafter als FreiHandel zwischen EU und USA.

Russland in die TTIP-Verhandlungen einbeziehen

VerhandlungsTempo

Die TTIP-Verhandlungen könnten beschleunigt werden, indem Russland miteinbezogen würde. Wenn man annimmt, dass die EU, die USA und Russland den gleichen Anteil der Arbeit an den Verträgen übernähmen, beträgt die Steigerung 50 %.
Dies heißt nicht unbedingt, dass die Verhandlungen früher fertig werden. Denn möglicherweise gibt es ja mehr zu verhandeln. Dafür wäre die Qualität des Vertrags aber auch höher, da er universell anwendbare Regeln enthielte.

Die InteressenLage der USA

Vielleicht wird die USA dagegen sein, wenn wir Verhandlungen mit Russland aufnehmen. Zwar sollte uns dies nicht weiter stören, wenn wir ein souveräner Staat sind.
Doch welchen Schaden hat die USA eigentlich, wenn wir ein Freihandelsabkommen mit Russland abschließen?
Wenn sie sich dem anschließt, so dass zwischen EU, USA und Russland FreiHandel besteht, so erhöht dies nach der Theorie für alle Beteiligten den Wohlstand noch weiter, als lediglich freier Handel zwischen der EU und den USA. Tatsächlich liegt also eine solche gemeinsame Lösung auch im Interesse der USA.

Diesen Text bitte weiterentwickeln und weitergeben.

Donnerstag, 6. November 2014

Link des Tages

Freiheit statt Vollbeschäftigung: das bedingungslose Grundeinkommen

Montag, 22. September 2014

Mittwoch, 27. August 2014

Zwischenlektion: Praxis der Faulheit 1: Faule lügen nicht

Lügen ist anstrengend und erfordert ein gutes Gedächtnis.
Deshalb sagen Faule die Wahrheit (oder schweigen).

Dienstag, 12. August 2014

Zwischenlektion: Die Philosophie der Faulheit I

Es liegt in der Natur der Menschen, etwas Sinnvolles tun zu wollen, zu gestalten, zu verbessern, Probleme zu lösen.
Die Arbeitswelt jedoch ist für die meisten Menschen fremdbestimmt. Wir sagen, wir leben in einer freien Gesellschaft, doch die meisten können den größten Teil ihrer Zeit nicht frei bestimmen, was sie tun. Ja, sicher, wir könnten sagen: Heute habe ich keine Lust, ich bleibe zu Hause.
Doch wer hat den Mut dazu? Wir hätten weniger Geld, nach den Forderungen mancher Politiker weniger als 0, wenn wir uns weigern, zu arbeiten, d.h. anderen zu gehorchen.
Ein FDP-Politiker forderte einst, Leistung müsse sich wieder lohnen, indem man Leistungsunwilligen die Sozialleistungen entzieht. Ich fragte ihn auf abgeordnetenwatch.de, ob die, die sich hartnäckig weigern zu arbeiten, denn verhungern sollten. Er ließ durch einen Mitarbeiter verkünden: In einem Sozialstaat darf niemand verhungern.
Da ich bereits einmal nachgehakt hatte, durfte ich nach den Regeln von abgeordnetenwatch.de nicht noch einmal nachfragen, ob er denn für oder gegen den Sozialstaat sei, und ob wir denn in einem leben. Oder wie es denn um andere lebenswichtige Bedürfnisse wie Wohnung und Internet (:-)) steht.
Wenn ich es jedoch recht verstehe, dürfen wir uns weigern, unsere Arbeitskraft zu verkaufen, und die Gesellschaft muss uns dennoch versorgen.
Wenn das so ist, sind wir äußerlich frei.
Und dennoch wählen nur sehr wenige diesen Weg. Unser Bedürfnis, wertgeschätzt zu werden, ist höher als das, jederzeit selbst darüber zu bestimmen, was wir tun.

Freitag, 11. Juli 2014

Lektion 1: Wie bearbeite ich die weiteren Lektionen?

Die Bearbeitung der Lektionen dieses Kurses erfordert große Konzentration, Ausdauer, Disziplin, Fitness, Intelligenz, Geschicklichkeit und Schönheit -
alles Eigenschaften, die dem typischen Leser dieses Blogs vollständig fehlen.
Doch nur Mut! Indem du diese Liste gesehen hast und trotzdem noch nicht geflüchtet bist, hast du bereits bewiesen, dass du so tun kannst, als ob du große Ausdauer und Disziplin besäßest. Damit hast du bereits die Grundlagen zum erfolgreichen Abschluss des Kurses gelegt.
Wenn dich Zweifel erfassen, halte dir stets dein Ziel vor Augen: Endlich Ziellosigkeit zu erreichen. Das wird dich motivieren, deine Faulheit täglich zu trainieren.
Erstelle dir ein persönliches Faulheits-Trainingsprogramm (s. Lektion 14).
Ich empfehle, anfangs täglich 3 Stunden zu üben.
Denke daran: Das Training sollte Spaß machen. Wenn es dir nicht gelingt, dabei Freude zu empfinden, verringere das Pensum. Wenn es dir dann immer noch keinen Spaß bereiten, gib auf!
Manchmal ist es besser zu kapitulieren, als einen Kampf endlos weiterzuführen.
Zu erkennen, dass man keine Chance hat, eröffnet die Chance, zu resignieren. Resignation ist eine der klügsten Strategien, die die Natur hervorgebracht hat.
Danach erhöhe die Übungsdauer wöchentlich um 1 Stunde, bis sie 24 Stunden täglich erreicht. Danach ist keine weitere Steigerung nötig.

Dienstag, 1. Juli 2014

Kursübersicht

Liebe[r/s] Leser[in],
nach langer Suche hast du endlich diese Seiten gefunden.
Es ist dein brennender Wunsch, Faulheit zu erlernen.
Dieser Wunsch soll nun wieder im Mittelpunkt dieses Blogs stehen.
Nicht länger wollen wir unsere Zeit mit sinnlosem Geschwätz vergeuden. Auf!
Wir wollen unsere Chancen auf Arbeitslosigkeit durch Fortbildung verbessern.
Regelmäßige Leser können, wenn sie die Übungsarbeiten bearbeiten, für eine geringe Gebühr ein Zertifikat des Blog-Autors über die Teilnahme am Kurs erhalten - bei Zahlung bis zum 31. Juli zum Einführungspreis von nur 579,03 €, danach dann zum regulären Preis von 47.904,85 €. Also schnell zugreifen und bares Geld sparen!

Hier die Übersicht über den Kurs "Einführung in Theorie und Praxis der Faulheit":

Lektion 1:
Wie bearbeite ich die weiteren Lektionen?

Lektion 2:
Warum ist es wichtig, die weiteren Lektionen zu bearbeiten?
(Optionaler Zusatzkurs: Wieviele Lektionen werden noch kommen?)

Lektion 3:
Warum brauchen wir Bewusstheit, um wirklich faul sein zu können?

Lektion 4:
Wie können wir Bewusstheit trainieren?

Lektion 5:
Werde 1 mit deinem inneren Schweinehund

Lektion 6:
Der Weg des Wassers

Lektion 7:
Schwerkraft

Lektion 8:
Trägheit

Lektion 9:
Die gekrümmte RaumZeit

Lektion 10:
QuantenFaulheit

Freitag, 18. April 2014

Link des Tages

Heute mal, zur politischen Bildung und Steigerung der Medienkompetenz, ein interessanter Link:
Interview mit Gabriele Krone-Schmalz, Dozentin für Journalistik

Montag, 31. März 2014

Die SchildBürgerInnen

Die SchildBürgerInnen wohnten auf dem kleinen Planet Schilden, der um einen wunderschönen Stern kreiste, den sie die Sonne nannten. Sie leuchtete tagsüber hell und wärmte die Schilder. Nachts jedoch war es dunkel und kühl, so dass man schlafen konnte.
Die Schilder waren ihrem Gott dankbar, der ihnen eine so nette Sonne gegeben hatte. Gott, so glaubten sie, hatte das Universum extra für sie gemacht.
Eines Tages entdeckten sie, dass sie Dinge anzünden konnten, indem sie mit einem geschliffenen Stück durchsichtigem Gestein das Sonnenlicht darauf fokussierten. Da fingen sie an, alles was sie fanden, probehalber anzuzünden, denn sie waren neugierig. Wenn etwas nicht brennen wollte, dann probierte man es mit kochen. Ob Steine, Pflanzen, oder Tiere, da machten sie keinen Unterschied. Nur Schilder waren natürlich tabu, denn sie hatten eine Seele.
Sie hatten schon seit Urzeiten Tiere gegessen, aber nur kleine, weiche, wie Würmer. Jetzt konnten sie auch größere Tiere essen.
Einer von ihnen warf eines Tages einen Stein ins Feuer, der plötzlich schmolz und als harte, glänzende Masse erstarrte, ein Metall. Ich glaube, es war Pentium. Aus dieser harten Masse bauten sie Schwerter und Messer, mit denen sie sich gegenseitig viel besser umbringen konnten als vorher. (Das durfte man natürlich nur mit Bösen.)
Auch die Tiere ließen sich jetzt viel leichter töten, und sie rotteten zahlreiche Arten aus. Sie begannen, Bäume zu zersägen, was ihren Experimenten mit Feuer neue Möglichkeiten gab. Manche von ihnen, des ständigen Herumwanderns müde, fingen an, Stühle zu bauen, und später dann auch Häuser drum herum. So wurden sie sesshaft.
Kurz danach fand einer von ihnen heraus, dass sich in einigen Gesteinen große Atomkerne befanden, die sich spalten ließen (soweit ich verstanden habe, mit Hilfe einer sehr spitzen Nadel) und dann laut knallten. Er baute aus vielen solcher Atome eine Bombe, die er AtomBombe nannte, und die so laut knallte, dass ein halbes Dutzend Häuser davon umfielen.
Als er dieses Gerät hatte, drohte er den anderen Schildern, ihre Häuser umzuwerfen, wenn sie nicht das taten, was er wollte. Natürlich bauten bald darauf die anderen auch solche Bomben, und alle hatten Angst.
Sie hatten ihren Planeten in Länder aufgeteilt, die alle paar Jahrzehnte in verschiedenen Koalitionen Kriege gegeneinander veranstalteten, um den BevölkerungsÜberschuss zu beseitigen und die Wirtschaft anzukurbeln (und weil die andere Seite so böse war, dass es eine moralische Pflicht war, sie zu eliminieren). Sie warfen dabei alle Häuser um. Danach begruben sie die Leichen und bauten die Häuser wieder auf. Denn sie waren fleißig.

Früher war alles besser

Die 16-beinigen Bewohner des Planeten Tria (Name aus Datenschutzgründen geändert) brauchten für ihre Technologie hohe Mengen an Energie.
Deshalb bauten sie einen riesigen Fusionsreaktor, indem sie im Weltraum driftenden Wasserstoff durch Gravitation einfingen, und in eine geeignete Position brachten, etwa 200 Millionen Kilometer von ihrem Planeten entfernt. Er versorgte sie mit Energie in einem wohlbemessenen elektromagnetischen Frequenzbereich, den die Trianer als Licht bezeichneten. Sie nannten ihren Fusionsreaktor Sonne.
Auch andere Zivilisationen bauten sich ihre Sonnen. Heute ist das Weltall voll davon, und der Wasserstoff wird knapp, so dass neue Zivilisationen nicht mehr wissen, wovon sie ihren Energiebedarf decken sollen.

Samstag, 29. März 2014

Gleichgewicht

Ist es nicht absurd, dass die reichen Industrieländer weiter auf Wachstum setzen, während wir wissen, dass die Erde keine 6 Milliarden Menschen mit unserer jetzigen Lebensweise versorgen kann?
Wäre es nicht an der Zeit, zu überlegen, wie wir ins Gleichgewicht kommen können?
Die Innovationen scheinen immer schneller zu werden, doch gewisse grundsätzliche Randbedingungen bleiben gleich: Die Vorräte an Energieträgern sind begrenzt. Wir können in einer vergifteten Umwelt nicht leben. Wir brauchen ein funktionierendes Ökosystem.
Die menschliche Lebensweise wird immer instabiler. Es ist absehbar, dass die Zahl der Menschen sinken wird, ob nun durch Kriege, Hunger oder Seuchen. Oder aber durch Geburtenkontrolle.
Viele Rohstoffe gehen uns aus, die Artenvielfalt sinkt, die tropischen Regenwälder werden zerstört, das Klima ändert sich, Gifte und Müll verteilen sich in der Umwelt, Gebiete werden radioaktiv verseucht.
Wir wissen nicht, welche Folgen das für das Ökosystem und uns haben wird.

Die Schere zwischen armen und reichen Ländern bleibt bestehen, und die zwischen armen und reichen Menschen innerhalb der reichen Länder wird weiter. Die reichsten Länder haben die fortschrittlichsten Waffen und können so ihren Reichtum verteidigen. Das wird mittlerweile ganz offen so gesagt.

Muss das so sein, oder können wir uns so organisieren, dass wir dauerhaft die Erde bewohnen können, in Frieden, Gerechtigkeit und Faulheit?
Wir werden sehen.

Donnerstag, 13. März 2014

To be thoroughly lazy

To be thoroughly lazy is a tough job,
but somebody has to do it.
Industrious people build industry.
Lazy people build civilization

(Kazuaki Tanahashi)

Freitag, 17. Januar 2014

Großes Ego

Man kann sich aussuchen, womit man sich identifiziert.
Ich bin gerade das Universum.
Ich bin 15 Milliarden Jahre alt.