Eines Tages wurden Funksignale aus dem All empfangen, die die Denker rasch entschlüsselten. Die Signale kamen offenbar von einem Raumschiff, das ankündigte, in 2 Monaten auf der Erde landen zu wollen. Der Besuch werde für beide Seiten von großem Nutzen sein. Diese Ankündigung sorgte bei den Menschen für große Aufregung und Gesprächsstoff, allerdings konnten die meisten Realität und Fantasie nicht auseinanderhalten, da sie einen Großteil ihrer Zeit in virtuellen Welten verbrachten. Ich jedoch hatte in jener Zeit ein seltsames Erlebnis, dessen Bedeutung ich erst viel später verstand. Ich hatte gerade einen Haschisch-Keks gegessen und wartete auf die Wirkung, als ich ein lautes Brummen hörte. Die Wände schienen sich zu verbiegen und meine Sicht wurde unscharf. Plötzlich erschien mitten in der Luft ein dunkler Riss, der größer wurde. Ein kleines, leuchtendes Wesen erschien darin und bewegte sich auf mich zu. Der Riss verschwand, doch das elfenhafte Wesen blieb und sprach zu mir: "Fürchte dich nicht. Ich werde euch beschützen." Dann flog es in die Wand und verschwand.
Bald darauf wurde berichtet, es sei tatsächlich ein fremdes Objekt in der Nähe von Paris gelandet. Es handelte sich um einen schwarzen, zähflüssig erscheinenden Tropfen von etwa 100 Meter Durchmesser, der einfach auf dem Boden lag. Er wurde stundenlang im Fernsehen gezeigt, mit langatmigen Erläuterungen von Denkern über die Messungen, die daran durchgeführt worden waren, und die Schlussfolgerungen, die man daraus ziehen konnte, und die im wesentlich darin bestanden, dass man nicht wusste, worum es sich handelte. Danach passierte dann tagelang nichts, und ich verlor das Interesse daran.
Dann jedoch trat plötzlich eine menschenähnliche Gestalt aus dem schleimigen Tropfen heraus und erklärte den wartenden Robojournalisten, er sei ein Rüstungskontrolleur. Man habe vor einigen Jahrzehnten festgestellt, dass auf der Erde eine technische Zivilisation entstanden sei, und beobachte sie seitdem. Nun habe die Menschheit eine Entwicklungsstufe erreicht, die ein Eingreifen erforderlich mache. Es sei nämlich zu befürchten, dass die Denker in wenigen Jahrzehnten die Raumkrümmungs-Technologie entwickeln könnten. Diese Technologie erlaube eine Kriegsführung gegen ferne Planeten, und es gebe in der ganzen Galaxis eine Vereinbarung, eine Weiterverbreitung dieser Technologie zu verhindern. Deshalb müsse er die Erde nun inspizieren und einige harmlose PräventionsMaßnahmen treffen.
Auf Nachfrage erklärte er, er selbst sei eine künstliche Quasi-Lebensform, die in dem Raumschiff herangewachsen war und dazu diene, eine Kommunikation mit den Menschen zu ermöglichen.
Das Ansinnen des Aliens wurde von den Führern derjenigen Länder, die sich als "die freie Welt" bezeichneten, umgehend abgelehnt. Man sei frei und lasse sich nicht von ungebetenen Gästen irgendwelche Vorschriften machen. Daraufhin erklärte der Außerirdische, man werde, wenn nötig, Zwang anwenden und sei durchaus in der Lage, die irdische Zivilisation zu vernichten. Dies werde einen Großteil der Menschheit das Leben kosten. Die "freie Welt" nahm den Fremden daraufhin gefangen.
Kurz darauf sah ich wieder einen Riss in der Raumzeit und das kleine leuchtende Wesen, das mir wieder sagte, es werde uns beschützen. Ich fragte: Wer bist du? Und es sagte:
"Ich bin ein Wissender von jenseits der Zeit. In 2 Jahren werden die Herrscher der Galaxis versuchen, die Menschheit zu vernichten. Es kommt selten vor, dass Lebensformen so stur sind wie ihr es seid. Aber fürchte dich nicht, denn es gibt uns, die Beschützer, die die Vielfalt der Lebensformen erhalten wollen, bis zum Ende des Universums."
"Das Ende des Universums? Wann ist das?" fragte ich.
"In 14 Jahren", sagte der Beschützer. "Dann hat sich sein Zweck nämlich erfüllt."
"Wie wird es enden?" fragte ich.
"Nun, es wird nicht eigentlich enden. Vielleicht weißt du, dass Raum und Zeit physikalisch gesehen nicht getrennt existieren, sondern es gibt lediglich die Raumzeit. Ihr lebt in einem Bereich der Raumzeit, wo es so scheint, als ob die Zeit eine Richtung habe, so als ob sie verflösse, und es Vergangenheit und Zukunft gäbe. In etwa 14 Jahren werdet ihr in einen Bereich mit einer anderen Raumzeit-Geometrie eintreten, wo der Begriff Zeit seine Bedeutung verliert. Deshalb habe ich eben gesagt, in 14 Jahren wird das Universum enden, obwohl es genaugenommen nicht stimmt, denn das Universum als Ganzes ist ein Gebilde ohne Anfang und Ende."
"Und was hast du damit gemeint, als du gesagt hast, das Universum hat seinen Zweck dann erfüllt?"
"Der Zweck des Universum ist es, zu existieren. Diese Existenz ist nur dadurch möglich, dass sich darin eine bestimmte Form von Bewusstsein entwickelt, die das Universum erzeugt - man könnte es Gott nennen. In 14 Jahren wird jener Punkt der Raumzeit erreicht, in dem dieses universelle Bewusstsein entsteht, der Schöpfungspunkt."
Samstag, 4. Februar 2012
Donnerstag, 26. Januar 2012
Wie wir leben werden: Die Denker
Mit gentechnischen Methoden wurden die sogenannten Denker entwickelt: Ungefähr kugelförmige Wesen von 50 cm bis 1 m Durchmesser. Sie bestanden im wesentlichen aus Hirnmasse, von einer Haut umhüllt, die von zahlreichen Glasfaserbündeln durchstochen war, die die DatenSchnittstelle zur Außenwelt darstellten. Die Denker mussten in einer speziellen Nährlösung gehalten werden. Zusammen mit der angeschlossenen Elektronik wurden sie in Tanks aus Stahl oder Kunststoff aufbewahrt.
Fast jede Familie hatte einen Denker im Wohnzimmer. Er konnte sich Filme in Echtzeit ausdenken und mittels "etwas Elektronik" (wie die Denker es nannten, um uns nicht mit näheren Erläuterungen zu beunruhigen) auf einem Bildschirm darstellen, der meistens alle Wände, sowie Boden und Decke umfasste. So erfüllten die Denker das Bedürfnis der Menschen nach Unterhaltung.
Noch wichtiger war ihre Aufgabe als Berater und Organisatoren. Zum Beispiel war die Steuergesetzgebung inzwischen so kompliziert, dass nur noch die Denker sie verstehen konnten. So brauchte also jeder Bürger mit einem Einkommen von mehr als 1 Flonz für die jährliche Steuererklärung einen Denker.
Außerdem war das Leben durch die zahlreichen Patente sehr kompliziert geworden. Fast jeder Gedanke war bereits patentiert, und wenn man ihn dachte musste man eine Lizenzgebühr entrichten. Die Gedanken wurden von Maschinen ausgelesen und protokolliert. Die meisten Menschen zogen es vor, überhaupt nicht mehr zu denken, was ohnehin sinnvoll war, denn fürs Denken gab es ja die Denker.
Alle Denker waren seit jeher über das I-Net miteinander verbunden. Sie ersannen eine Möglichkeit, ihre Intelligenz über das Netz zu vereinen und so zu einer Hyper-Intelligenz zu werden, die Gott genannt wurde.
Diese Hyper-Intelligenz schließlich ersann die Theorie, die das Universum korrekt beschrieb. Leider waren außer ihr lediglich einige höher-entwickelte Maschinen in der Lage, diese Theorie vollständig zu verstehen.
Diese Maschinen, von Denkern ersonnen, bestanden im wesentlichen aus einer Art 3-dimensionalen Chip. Ein solches sogenanntes Denkkristall war oktaederförmig und schimmerte violett. Es war meist etwa 10 bis 20 cm groß. Von den Seiten wurden mittels UV-Lasern Informationen ausgelesen und hineingegeben.
Die meisten Denker hatten ihr geistiges Selbst bereits in einen Kristall übertragen, der ein Gehirn in 1010-facher Geschwindigkeit simulieren konnte. Es gab ihr Bewusstsein dann doppelt, in einer schnellen kristall-basierten und einer langsamen, biologischen Version.
So lebten die Menschen einige Jahre zufrieden, von den Denkern beraten, die mit Hilfe ihrer Kristalle die Zukunft vorhersagen konnten.
Dann jedoch trat etwas völlig Unvorhergesehenes ein, von dem ich euch im nächsten Post erzähle.
Fast jede Familie hatte einen Denker im Wohnzimmer. Er konnte sich Filme in Echtzeit ausdenken und mittels "etwas Elektronik" (wie die Denker es nannten, um uns nicht mit näheren Erläuterungen zu beunruhigen) auf einem Bildschirm darstellen, der meistens alle Wände, sowie Boden und Decke umfasste. So erfüllten die Denker das Bedürfnis der Menschen nach Unterhaltung.
Noch wichtiger war ihre Aufgabe als Berater und Organisatoren. Zum Beispiel war die Steuergesetzgebung inzwischen so kompliziert, dass nur noch die Denker sie verstehen konnten. So brauchte also jeder Bürger mit einem Einkommen von mehr als 1 Flonz für die jährliche Steuererklärung einen Denker.
Außerdem war das Leben durch die zahlreichen Patente sehr kompliziert geworden. Fast jeder Gedanke war bereits patentiert, und wenn man ihn dachte musste man eine Lizenzgebühr entrichten. Die Gedanken wurden von Maschinen ausgelesen und protokolliert. Die meisten Menschen zogen es vor, überhaupt nicht mehr zu denken, was ohnehin sinnvoll war, denn fürs Denken gab es ja die Denker.
Alle Denker waren seit jeher über das I-Net miteinander verbunden. Sie ersannen eine Möglichkeit, ihre Intelligenz über das Netz zu vereinen und so zu einer Hyper-Intelligenz zu werden, die Gott genannt wurde.
Diese Hyper-Intelligenz schließlich ersann die Theorie, die das Universum korrekt beschrieb. Leider waren außer ihr lediglich einige höher-entwickelte Maschinen in der Lage, diese Theorie vollständig zu verstehen.
Diese Maschinen, von Denkern ersonnen, bestanden im wesentlichen aus einer Art 3-dimensionalen Chip. Ein solches sogenanntes Denkkristall war oktaederförmig und schimmerte violett. Es war meist etwa 10 bis 20 cm groß. Von den Seiten wurden mittels UV-Lasern Informationen ausgelesen und hineingegeben.
Die meisten Denker hatten ihr geistiges Selbst bereits in einen Kristall übertragen, der ein Gehirn in 1010-facher Geschwindigkeit simulieren konnte. Es gab ihr Bewusstsein dann doppelt, in einer schnellen kristall-basierten und einer langsamen, biologischen Version.
So lebten die Menschen einige Jahre zufrieden, von den Denkern beraten, die mit Hilfe ihrer Kristalle die Zukunft vorhersagen konnten.
Dann jedoch trat etwas völlig Unvorhergesehenes ein, von dem ich euch im nächsten Post erzähle.
Mittwoch, 18. Januar 2012
Warum Mathematiker bei der Gesetzgebung mitwirken sollten
Mathematiker sind dafür ausgebildet, Aussagen so weit wie möglich zu verallgemeinern und präzise zu formulieren. Wären Mathematiker an der Gesetzgebung beteiligt, so hätten wir sehr viel weniger Gesetze, die aber allgemeiner anwendbar wären. Dadurch wären sie auch gerechter, da Ähnliches ähnlich behandelt würde. Lobbyisten könnten nicht ihre spezielle Regelungen durchsetzen, um ihre jeweilige Klientel zu begünstigen, denn alle Regeln wären so allgemein, dass sie jeden betreffen können.
Außerdem würde die Notwendigkeit und Zweckmäßigkeit jedes Gesetzes systematisch überprüft.
Außerdem würde die Notwendigkeit und Zweckmäßigkeit jedes Gesetzes systematisch überprüft.
Sonntag, 15. Januar 2012
Wie es weitergeht
Eines Tages werden wir berechnen, wie das Universum anfing, und wie es damit in groben Zügen weiterging, bis heute, und wie es weitergehen wird.
Warum sehen wir keine Signale von Außerirdischen?
Weil Zivilisationen nur kurze Zeit Signale aussenden.
Dann lernen sie, sich zu tarnen, oder sie sterben aus.
Manche Zivilisationen enden, weil sie ihren Planeten so grundlegend verändern, dass ihre zugrundeliegende Lebensform dort nicht mehr leben kann.
Manche senden zu lange, und werden von Aliens entdeckt und erobert.
Warum sehen wir keine Signale von Außerirdischen?
Weil Zivilisationen nur kurze Zeit Signale aussenden.
Dann lernen sie, sich zu tarnen, oder sie sterben aus.
Manche Zivilisationen enden, weil sie ihren Planeten so grundlegend verändern, dass ihre zugrundeliegende Lebensform dort nicht mehr leben kann.
Manche senden zu lange, und werden von Aliens entdeckt und erobert.
Wie wir im 23. Jahrhundert leben werden
Manche Menschen werden ihr Hirn explantieren lassen, um in einer computergenerierten Welt zu leben. Man nennt diese Menschen in der virtuellen Welt Avatare, ihre hiesige Form Explantate.
Die Avatare leben in einer gemeinsamen Welt und können dort interagieren. Sie können sich aber nach Belieben in separate Welten begeben. Die Menschen sind größtenteils auf 3 Welten aufgeteilt, obwohl es auch einige Hunderte mittlere Welten und viele wenig bevölkerte Welten gibt, wo meist 1 bis wenige Dutzend Avatare gemeinsam leben.
Immer mehr Menschen vermuten, dass die sogenannte reale Welt in Wirklichkeit selbst nur eine Simulation ist.
Die Avatare leben in einer gemeinsamen Welt und können dort interagieren. Sie können sich aber nach Belieben in separate Welten begeben. Die Menschen sind größtenteils auf 3 Welten aufgeteilt, obwohl es auch einige Hunderte mittlere Welten und viele wenig bevölkerte Welten gibt, wo meist 1 bis wenige Dutzend Avatare gemeinsam leben.
Immer mehr Menschen vermuten, dass die sogenannte reale Welt in Wirklichkeit selbst nur eine Simulation ist.
Leben im Tao
Willst du, Geist,
diesen Körper lieben,
ihm Beachtung schenken,
für ihn sorgen,
bis der Tod euch scheidet?
Willst du dieses Universum akzeptieren,
die Realität interessiert zur Kenntnis nehmen
und dir noch ein paar andere Dinge ausdenken,
die hier stehen können?
diesen Körper lieben,
ihm Beachtung schenken,
für ihn sorgen,
bis der Tod euch scheidet?
Willst du dieses Universum akzeptieren,
die Realität interessiert zur Kenntnis nehmen
und dir noch ein paar andere Dinge ausdenken,
die hier stehen können?
Sonntag, 8. Januar 2012
Die Kunst der Faulheit: Nicht werten, doch der Freude folgen
Der Unfaule kämpft gegen Aspekte der Welt, die er für falsch hält.
Der Faule ist in Frieden: Ich bin ok. Du bist ok. Die Situation ist ok.
Dennoch gibt es Aspekte, die erfreulich und angenehm sind, und andere, die unangenehm sind. Als Lebewesen sind wir mit dem Wunsch ausgestattet, das zu tun, was dem Leben förderlich ist, und Schädliches zu meiden.
Der Faule bekämpft nicht das, was ihm unangenehm ist. Er wendet sich einfach dem Angenehmen zu, dem, was ihn anzieht.
Der Faule ist in Frieden: Ich bin ok. Du bist ok. Die Situation ist ok.
Dennoch gibt es Aspekte, die erfreulich und angenehm sind, und andere, die unangenehm sind. Als Lebewesen sind wir mit dem Wunsch ausgestattet, das zu tun, was dem Leben förderlich ist, und Schädliches zu meiden.
Der Faule bekämpft nicht das, was ihm unangenehm ist. Er wendet sich einfach dem Angenehmen zu, dem, was ihn anzieht.
Faulheit beim Essen
Der Faule (=Weise) isst, wenn er Hunger hat.
Andere, die getrieben von ihren Gedanken durchs Leben rasen, essen oft aus Langeweile oder Frust. Der Faule langweilt sich selten und ist selten frustriert, da er nichts will. Doch auch wenn er solche Gefühle hat, fühlt er sie einfach; er braucht sie nicht durch Essen o.ä. zu vermeiden.
Manche versuchen, ihren Hunger zu unterdrücken, weil sie abnehmen wollen. Der Faule jedoch unterdrückt nichts. Er folgt einfach seinen Impulsen.
Andere, die getrieben von ihren Gedanken durchs Leben rasen, essen oft aus Langeweile oder Frust. Der Faule langweilt sich selten und ist selten frustriert, da er nichts will. Doch auch wenn er solche Gefühle hat, fühlt er sie einfach; er braucht sie nicht durch Essen o.ä. zu vermeiden.
Manche versuchen, ihren Hunger zu unterdrücken, weil sie abnehmen wollen. Der Faule jedoch unterdrückt nichts. Er folgt einfach seinen Impulsen.
Samstag, 7. Januar 2012
Faulheit im Arbeitsleben
Bei der Arbeit faul zu sein, ist eine besondere Herausforderung, da wir bereits in der Schule darauf konditioniert wurden, uns anzustrengen, um die Erwartungen des Häuptlings zu erfüllen. So leiden wir unter der Angst, nicht genug zu leisten. Diese Ängste blockieren uns und führen zu Stresssymptomen wie z.B. Rückenschmerzen.
Daher müssen wir Faulheit erst wieder lernen.
Körperliche Symptome wie Schmerzen helfen uns dabei, die Aufmerksamkeit auf den Körper zu lenken. Es reicht jedoch nicht, die Schmerzen als Schmerzen zu betrachten; wir müssen sie als Ausdruck unserer Gefühle erkennen. Indem wir sie annehmen und uns in sie hineinfallen lassen, verlieren sie ihre schmerzhafte Qualität und werden zu Teilen von uns selbst; mit ihrer Hilfe erkennen wir unsere Bedürfnisse und finden zurück zu natürlicher Lebendigkeit.
Übung: Wenn du bemerkst, dass du dich unwohl fühlst - gestresst, ärgerlich oder Schmerzen hast - nimm zunächst deine Körperhaltung wahr. Falls du den Impuls hast, sie zu ändern, um bequemer zu sitzen und unnötige Anspannungen loszulassen, kannst du dies tun.
Spüre die Unterlage, auf der deine Arme ruhen, den Sitz unter deinem Hintern, den Boden unter deinen Füßen.
Dann spüre deinen Atem, wie er in den Bauch strömt. Stell dir vor, wie er durch die Beine bis in die Füße fließt; und schließlich bis in die Erde. Auf diese Weise verbindest du dich mit der Erdgöttin Gaia, einer unendlichen Quelle von Gelassenheit und Liebe. Mach dir bewusst, dass du ein Teil der Erde bist.
Dann kehre sanft zurück zu deinem Körper und denke an die Aufgabe, an der du gerade arbeitest. Nimm wahr, welche Gefühle dieser Gedanke in dir auslöst. Spüre diese Gefühle liebevoll in deinem Körper.
Daher müssen wir Faulheit erst wieder lernen.
Körperliche Symptome wie Schmerzen helfen uns dabei, die Aufmerksamkeit auf den Körper zu lenken. Es reicht jedoch nicht, die Schmerzen als Schmerzen zu betrachten; wir müssen sie als Ausdruck unserer Gefühle erkennen. Indem wir sie annehmen und uns in sie hineinfallen lassen, verlieren sie ihre schmerzhafte Qualität und werden zu Teilen von uns selbst; mit ihrer Hilfe erkennen wir unsere Bedürfnisse und finden zurück zu natürlicher Lebendigkeit.
Übung: Wenn du bemerkst, dass du dich unwohl fühlst - gestresst, ärgerlich oder Schmerzen hast - nimm zunächst deine Körperhaltung wahr. Falls du den Impuls hast, sie zu ändern, um bequemer zu sitzen und unnötige Anspannungen loszulassen, kannst du dies tun.
Spüre die Unterlage, auf der deine Arme ruhen, den Sitz unter deinem Hintern, den Boden unter deinen Füßen.
Dann spüre deinen Atem, wie er in den Bauch strömt. Stell dir vor, wie er durch die Beine bis in die Füße fließt; und schließlich bis in die Erde. Auf diese Weise verbindest du dich mit der Erdgöttin Gaia, einer unendlichen Quelle von Gelassenheit und Liebe. Mach dir bewusst, dass du ein Teil der Erde bist.
Dann kehre sanft zurück zu deinem Körper und denke an die Aufgabe, an der du gerade arbeitest. Nimm wahr, welche Gefühle dieser Gedanke in dir auslöst. Spüre diese Gefühle liebevoll in deinem Körper.
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